Batzwilhof

Batzwilhof · Bützberg

Ein Hof.
Mehrere Geschichten.

Der Bauernhof

Batzwilhof

Ein Hof mit Geschichte

Der Name Batzwil reicht weit zurück. Bereits in historischen Quellen erscheint die Bezeichnung über mehrere Jahrhunderte: 1530 als «Im batzenwyl acher», im 17. Jahrhundert als «Bazwylhof». Das Ortsnamenbuch des Kantons Bern führt den Namen auf einen alten Personennamen und die Endung -wil zurück – eine Bezeichnung für einen Weiler oder ein Gehöft.

Auch der Hof selbst trägt sichtbare Spuren dieser Geschichte. Der Stock am Batzwilhof 35 ist auf 1810 datiert und als schützenswertes Baudenkmal verzeichnet.

Mit der Familie Fuhrimann führt die Geschichte bis in die Gegenwart. Hans Fuhrimann wuchs auf dem Batzwilhof auf. Heute führen sein Sohn Stefan und dessen Frau Eva den Hof. Gemeinsam mit ihren Kindern Nicole, Nina und Simon leben sie auf dem Batzwilhof.

Im Smaragdgebiet Oberaargau

Der Batzwilhof liegt im Smaragdgebiet Oberaargau. In dieser Kulturlandschaft werden seltene Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensräume gemeinsam mit Landwirtschaft, Gemeinden und weiteren Beteiligten gefördert.

Der Erhalt dieser Landschaft ist auch uns ein Anliegen. Wir engagieren uns dafür, dass wertvolles Kulturland und wichtige Lebensräume erhalten bleiben.

Engagement · Natur statt Beton

Ein Teil dieser Landschaft könnte durch die geplante Umfahrung Aarwangen verändert werden. Deshalb engagieren wir uns im Verein «Natur statt Beton» für den Erhalt von Kulturland und wertvollen Lebensräumen und für die Prüfung von Alternativen zum geplanten Strassenprojekt.

Eva Fuhrimann ist Co-Präsidentin des Vereins.

Quellen: Ortsnamenbuch des Kantons Bern · Kulturgüter Thunstetten · Smaragdgebiet Oberaargau · Natur statt Beton

01

Angus-Mutterkuhhaltung

Die Mutterkuhhaltung mit Angus-Rindern bildet einen zentralen Betriebszweig des Batzwilhofs. Hier können Haltung, Herde, Fütterung und Philosophie des Betriebs vorgestellt werden.

02

Obst & Gemüse

Obst- und Gemüseanbau gehören ebenfalls zum Hof. Hier ist Platz für Sorten, Saison, Anbau und Angebote direkt vom Batzwilhof.

03

Nicoles Weideschweine

Meine Geschichte mit den Schweinen ist ein Teil des Batzwilhofs. Mit Nicoles Weideschweine entwickle ich als älteste Tochter des Hofes meinen eigenen Weg in der Schweinehaltung und Direktvermarktung.

04

Weitere Projekte

Der Batzwilhof bleibt offen für Entwicklung. Hier ist Platz für weitere Ideen, Projekte und Betriebszweige, die in Zukunft dazukommen.

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Nicole Fuhrimann mit Schweinen auf der Weide

Die Person

Nicole Fuhrimann

Meine Faszination für Tiere begleitet mich seit meiner Kindheit.

Ich verbrachte viel Zeit im Stall und half auf unserem Hof mit. Besonders die Schweine haben mich schon früh interessiert. Gemeinsam mit meinen Geschwistern liess ich einige von ihnen regelmässig ins Freie. Dort beobachtete ich, wie sie ihre Umgebung erkundeten, in der Erde wühlten, miteinander spielten und sich beschäftigten.

Mit der Zeit wollte ich mehr darüber wissen, welche Bedürfnisse Schweine haben und wie ihre Umgebung ihr Verhalten beeinflusst. Aus diesem Interesse entstand 2024 meine Maturaarbeit «Sauwohl?» .

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Der Ursprung

Nicoles Weideschweine

In meiner Maturaarbeit «Sauwohl?» beschäftigte ich mich mit dem Wohlbefinden von Mastschweinen und der Frage, was sich anhand ihres Verhaltens darüber erfahren lässt.

Dafür beobachtete ich 40 Schweine unseres Hofes in zwei unterschiedlichen Umgebungen: in ihrer gewohnten Stallumgebung und in einer seminatürlichen Umgebung auf einer Wiese mit Gras, Erde, Ästen und Baumstümpfen.

In der seminatürlichen Umgebung wühlten und erkundeten die Schweine ihre Umgebung intensiv. Auch Spiel und positive soziale Interaktionen beobachtete ich dort häufiger. In der Stallumgebung traten dagegen unter anderem Ersatzverhaltensweisen wie Pseudowühlen und Stangenbeissen auf.

Die Beobachtungen zeigten deutliche Unterschiede zwischen den beiden Umgebungen. Für mich wurde dabei besonders sichtbar, welche Bedeutung die Möglichkeit hat, natürliche Verhaltensweisen auszuleben. Gleichzeitig hat mir die Arbeit gezeigt, dass Tierwohl nicht an einer einzelnen Massnahme festgemacht werden kann.

«Sauwohl?» war für mich deshalb nicht der Abschluss dieser Fragen, sondern ein Ausgangspunkt für meinen eigenen Weg.

Aus der Beschäftigung mit dem Verhalten und den Bedürfnissen der Schweine ist mit der Zeit auch meine eigene Haltung entstanden. Dabei geht es für mich nicht nur darum, wie ein Tier lebt, sondern auch darum, wie wir mit ihm umgehen, wie es verwertet wird und wie bewusst wir Fleisch konsumieren. Respektvolle Haltung und bewusster Konsum gehören für mich zusammen.

Drei Gedanken beschreiben diesen Weg:

Gut gelebt. Wohlbedacht. Mit Achtung.

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Schwein auf der Weide

Das Tier

Gut
gelebt.

Am Anfang steht für mich das Tier und sein Leben. Meine Weideschweine erhalten regelmässig Auslauf auf der Weide. Dort können sie sich bewegen, Gras fressen, mit ihrer Schnauze die Erde bearbeiten, ihre Umgebung erkunden und sich beschäftigen.

Gefüttert werden sie mit Schweizer Getreide, Heu und Gras. Der direkte Kontakt mit den Tieren ist mir wichtig. Langfristig ist mein Ziel eine permanente Weidehaltung.

Nicole Fuhrimann mit einem Schwein

Der Konsum

Wohl-
bedacht.

Wer Fleisch vom Batzwilhof kauft, soll seine Herkunft kennen können. Wo wurde das Tier gehalten, wie hat es gelebt und wer hat es begleitet? Diese Transparenz ist für mich eine wichtige Grundlage für bewussten Konsum.

Zur Wertschätzung gehört für mich auch, möglichst viel vom Tier zu nutzen. Deshalb spielt Nose to Tail eine wichtige Rolle.

Nicole Fuhrimann bei einem Schwein

Die Verbindung

Mit
Achtung.

Für mich endet die Verantwortung nicht mit der Haltung. Auch der Weg vom Tier zum Lebensmittel gehört dazu. Deshalb beschäftige ich mich damit, wie Schlachtung, Verarbeitung und Verwertung möglichst sorgfältig gestaltet werden können.

Gemeinsam mit der Fleischwerkstatt Röthenbach AG möchte ich auch die Möglichkeit einer Hoftötung prüfen. Dabei steht für mich im Vordergrund, den Weg für die Tiere möglichst ruhig zu gestalten und unnötige Belastungen zu vermeiden.

Ebenso wichtig ist mir, möglichst viel vom Tier zu verwerten. Diese Achtung vor dem Tier soll sich auch darin zeigen, wie wir mit dem daraus entstandenen Lebensmittel umgehen.

Zum aktuellen Angebot →

Direktvermarktung

Aktuelles Angebot

Die Direktvermarktung soll einfach und persönlich bleiben. Das aktuelle Angebot wird hier laufend aktualisiert.

Auch die Schlachtung wird bewusst geplant. Dabei spielen die Entwicklung der Tiere, die Nachfrage und eine möglichst vollständige Verwertung eine Rolle. Deshalb können Angebote, Mengen und Termine variieren.

Wer Interesse an Fleisch von meinen Weideschweinen hat, kann sich gerne frühzeitig bei mir melden.

Beispiel · Angaben ergänzen

Mischpaket Schweinefleisch

Grösse, Zusammensetzung, Preis, Bestellfrist und Abholtermin werden hier ergänzt.

Bestellanfrage
Je nach Verfügbarkeit

Nose to Tail

Weitere Teile und Spezialitäten können passend zum jeweiligen Verkauf angeboten werden.

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Persönlich & unkompliziert

Bestellen & Kontakt

Eine Anfrage ist noch keine automatische Bestellbestätigung. Nach Eingang melde ich mich persönlich mit Verfügbarkeit, genauer Menge und Abholung.


WhatsApp: +41 (0)79 317 26 24
Instagram: @nicoles_weideschweine

Einblicke

Von der Weide

Auf der Weide ist nicht jeder Tag gleich. Mal wird im Gras gefressen, mal mit der Schnauze im Boden gewühlt, und manchmal stehen die Schweine auch mitten im Schnee. Genau diese unterschiedlichen Momente gehören für mich dazu – vom jungen Schwein bis zu den grösseren Tieren, bei Sonne, Dreck und Winterwetter.

Junges Schwein im Gras
Weideschweine im hohen Sommergras
Weideschweine im Schnee
Weideschwein beim Wühlen im Boden
Weideschweine auf der Weide im Abendlicht